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Spitzenreiter Deutschland und Schweiz

Flucht in Gold hält an

Vor dem Pfingstwochenende lag der Preis in London für die Feinunze Gold beim Nachmittagsfixing schon wieder bei USD 975,50. Vor wenigen Tagen lag er noch unter USD 900.00.

Die Käufe von Goldbarren und -münzen legten gegenüber dem Vorjahr in der Schweiz um mehr als das Fünffache auf 39 Tonnen zu. Damit war die Schweiz hinter Deutschland mit einer Nachfrage von 59 Tonnen weltweit der zweitgrösste Goldmarkt, wie der Industrieverband führender Goldminen, der World Gold Council (WGC), am 20. Mai mitteilte.

Dahinter folgen die USA mit einer Nachfrage von 27,4 Tonnen. Auch Deutschland und die USA haben sehr hohe Zuwachsraten verzeichnet.

Die Käufe seien in erster Linie von Inflationsängsten getrieben worden, teilte der WGC mit. Weltweit stieg die Nachfrage nach Gold gegenüber dem Vorjahr um 38 Prozent auf 1016 Tonnen. Wertmässig ergab dies ein Plus von 36 Prozent auf 29,7 Mrd. Dollar.

Bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) kam es zeitweise zu Platzproblemen im Tresor für Edelmetalle. Mittlerweile sei das Platzproblem behoben, die Goldbarren würden nun anders gelagert, sagte ZKB-Sprecher Diego Wider auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Gemäss jüngsten Zahlen hatte am 15. Mai diese grösste Schweizer Kantonalbank 142,6 Tonnen Gold im Tresor. Das ist rund ein Drittel mehr als zu Jahresbeginn. Der Haufen Goldbarren hat einen Wert von 4,7 Mrd. Franken.

Zudem bunkerte die ZKB 1464 Tonnen Silber mit einem Wert von 732 Millionen Franken, 17,3 Tonnen Palladium (139 Millionen Fr. Wert) und 5295 Tonnen Platin mit einem Wert von 209,6 Millionen Franken. Insgesamt hatten die vier Edelmetallbestände einen Wert von 5,8 Mrd. Franken.

 
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Das Bankenwunder

Die wundersame Erholung der Banken


Total Pleite sind die Banken weltweit. Auf 3,6 Billionen Dollar taxierte US-Ökonom Nouriel Roubini auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos Ende Januar 2009 den Abschreibungsbedarf bei den Banken weltweit. Das gesamtes Kapital der Banken weltweit beläuft sich aber auf nur etwa 1,4 Billionen Dollar. Angesichts dieser nicht lügenden Zahlen feiern die Banken derzeit gleichwohl ihre Rettung, die in den USA ganz vorn weg.

Ein Wunder?

Morgan Chase Chef Dimon

Der Finanzriese J. P. Morgan Chase verbuchte trotz der Krise einen Milliardengewinn. Er griff mit Hilfe der Regierung gleich zweimal zu, als andere große Banken aus Not zu Schnäppchenpreisen verschleudert wurden: bei der Investmentbank Bear Stearns im März und bei der Sparkasse Washington Mutual im September. 2008, für die meisten Kollegen ein Katastrophenjahr, "war möglicherweise unser bestes Jahr", verkündete der Chef Jamie Dimon von Chase fröhlich auf der Hauptversammlung Ende Mai 2009.

Für die Regierung ist Dimon der Vorzeigebanker. Es gebe "viele Banken, die ziemlich gut geführt sind", sagte jüngst Präsident Barack Obama, "und J. P. Morgan ist dafür ein gutes Beispiel". Morgan zahl zusammen mit neun anderen Großbanken die gewährten Staatshilfen schon wieder zurück zusammen mit den Investmenthäusern Goldman Sachs und Morgan Stanley, dabei ist auch der Kreditkartenanbieter American Express , aber nicht J. P. Morgans direkte Wettbewerber, die großen Universalbanken Citigroup , Bank of America und Wells Fargo.
Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 16 June 2009 )
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Geldentwertung

Papiergeld - das gescheiterte Experiment

"Wir müssen doch sehen, dass unser Papiergeldsystem historisch die Ausnahme ist, es existiert erst seit Anfang der siebziger Jahre. Über Kulturkreise und Jahrtausende hinweg war Geld immer gekoppelt an einen nicht beliebig vermehrbaren Sachwert. Der Ökonom Milton Friedman hat das Papiergeldsystem einmal als ´großes Experiment´ bezeichnet," erklärte Thorsten Polleit *   im Rahmen eines Spiegel Interviews am 30. Mai 2009.

Und das "Experiment Papiergeld" ist gescheitert, wie wir gegenwärtig lernen.

Folgerichtig fordert Polleit eine Reform der internationalen Geldordnung, "die für nachhaltig gutes Geld sorgt. Ein Geld, das nicht mehr beliebig durch Kredit vermehrbar ist, sondern durch Rohstoffe wie Gold, Silber oder Platin gedeckt ist. Die chinesische Notenbank hat kürzlich ein ähnliches Konzept in die Diskussion gebracht".

Seit Beginn der Währungsunion in Europa vor zehn Jahren mit der Einführung des Euro hat die Wirtschaftsleistung in diesem Euro-Raum nur um knapp 20 Prozent zugenommen, die Geldmenge ist gleichzeitig um 111 Prozent gewachsen. Dieses Geldmengenwachstum bestimmt die Geldentwertung. Die Inflation wird in den kommenden Jahren steigen, möglicherweise erheblich, nicht nur im Euro-Raum, sondern weltweit.

Inflation und Deflation sind stets und überall monetäre Phänomene. Entscheidend ist, wie stark die Zentralbanken die Geldmenge ausweiten. In den vergangenen Monaten haben sie die Schleusen weiter denn je geöffnet, die Weltfinanzmärkte werden mit zusätzlichem Geld geradezu überflutet. So etwas bleibt nicht folgenlos.

Polleit bezweifelt, daß die Staaten darauf verzichten werden, ihre aufgehäuften Schulden mittels einer bewußt geförderten Inflation abzutragen. "Der Staat hat sich nur allzu häufig als schlechter Hüter des Geldwertes erwiesen. Die Weimarer Regierung hat Anfang der zwanziger Jahre die Inflation bewusst in Kauf genommen, um sich von den Schulden zu befreien. Nicht von ungefähr hat der österreichische Ökonom Friedrich August von Hayek einmal gesagt, dass die Geschichte des staatlichen Geldes, von kleinen Ausnahmen abgesehen, eine Geschichte voller Lug und Betrug sei."

Letzte Aktualisierung ( Saturday, 06 June 2009 )
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Goodbye Dollar

Ciao Greenback!

Der Dollar wird altersschwach

Vom 01. bis 03. Juni wird jetzt vor dem UNO-Gipfel der erste hochoffizielle Angriff auf den Dollar als Leitwährung gestartet. Es kommt ein Prozeß in Gang, der in letzter Konsequenz zur Ablösung des Greenback als Leitwährung des internationalen Finanzsystems führen wird.

Chinesen, Russen und Brasilianer arbeiten an der Ablösung des Dollar als wichtigster Reservewährung in vorderster Linie. Die Schwankungen der US-Währung bedrohen die Schwellenländer - und nicht nur die Schwellenländer. Ökonomen sehen in der Fixierung auf den Greenback sogar eine Ursache für die Finanzkrise. Auf dem Uno-Gipfel Anfang Juni wird es erstmals ernst.

So drastisch hatte bislang noch kein westlicher Ökonom den Dollar angegriffen:

"Es ist klar, dass eine Reservewährung nicht auf einer nationalen Währung basieren sollte, denn dies führt dazu, dass die Disziplin im Finanzsystem verloren geht - mit desaströsen Folgen für das Reservewährungsland sowie die Weltwirtschaft."

Kein Geringerer als Nobelpreisträger Joseph Stiglitz formulierte diesen Frontalangriff, nachzulesen in den Vorschlägen, die eine Kommission unter seinem Vorsitz für den UNO-Gipfel vom 1. bis 3. Juni erarbeitet hat.

Erstmals haben es Pläne für eine neue Weltwährung auf die Tagesordnung einer internationalen Konferenz geschafft.

Der wichtigste Vorwurf der Kommission, der auch Bundesentwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul angehört: Mit dem Dollar als wichtigster Handels- und Reservewährung sei es zu heftigen Wechselkursschwankungen gekommen. Das setzt vor allem Schwellenländer unter Druck. Sie haben gewaltige Währungsreserven in Dollar angehäuft. So hat China gut zwei Drittel seiner Reserven von 2.000 Milliarden Dollar in US-Wertpapieren investiert. Sinkt der Wert des Greenback, schmilzt auch der Wert der Devisenreserven.

Da hat sich viel Konfliktstoff aufgebaut. Der Dollar hat seine Zukunft hinter sich.

Letzte Aktualisierung ( Saturday, 06 June 2009 )
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Fakten, Fakten, Fakten

Was man von Gold wissen sollte

Gold wächst nicht nach

Was so banal klingt, ist gleichzeitig die Hauptursache für den steigenden Wert des Edelmetalls. Gold ist wertvoll, weil es knapp ist.

Während die Nachfrage von Kleinanlegern, Regierungen, der Schmuckindustrie und institutionellen Investoren nach dem Rohstoff permanent zunimmt, kommen nach Angaben der Minenorganisation World Gold Council täglich durchschnittlich nur neun Tonnen durch Förderung und Recycling von Altgold neu auf den Weltmarkt.

Papiergeld hingegen können die Notenbanken in beliebiger Menge drucken.

Der größte Schatz

8.134 Tonnen schwer ist der größte Goldschatz der Welt. Er gehört den USA, eingelagert in Fort Knox und unter den Straßen New Yorks. Die USA lehnen Goldverkäufe strikt ab.

Die deutsche Bundesbank hält derzeit unterschiedlichen Quellen zufolge zwischen 3.100 und 3.400 Tonnen Gold.

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 08 April 2009 )
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Verluste vermeiden

Anleger denken neu

Die Notenbanken weiten weltweit derzeit die Geldmengen massiv aus, was nach dem Lehrbuch zu einer Geldentwertung führen muß. Das ist so etwas wie ein Naturgesetz. Naturgesetze treffen ein.

Der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, Thomas Straubhaar, warnte in einem am 20. Februar 2009 veröffentlichten Interview davor. Er rechne "mit einer Geldentwertung zwischen fünf und zehn Prozent pro Jahr für die Zeit nach 2010", sagte er dem Magazin "Focus". Auch einige Wirtschaftsforscher teilen die Befürchtungen: "Mit der Überschuldung, die auf Dauer nur durch eine Aufblähung der Geldmenge erreicht werden kann, wächst die Gefahr von Inflation und Staatsversagen", warnte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, in der "Welt am Sonntag". Zimmermann sagte, bis Ende 2010 könnte die Verschuldung Deutschlands von derzeit gut 1,5 Billionen Euro bis auf 1,8 Billionen Euro ansteigen.

Die Folgen daraus sind für eine verantwortungsvolle Vermögensverwaltung desaströs angesichts der kümmerlichen Zinsen, die allgemein von Banken wie auf Staatsanleihen gezahlt - und dann noch versteuert - werden.

Herkömmlich aufgebaute Vermögensportfolios werden drastisch an realem Wert verlieren.

Die Einschätzung Thomas Straubhaars vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut könnte sogar noch eher untertrieben als übertrieben sein.

Unsere Thesen


  1. Die Hauptphase der Finanzkrise steht noch bevor.
  2. Das Feuer wird auf die Staaten übergreifen. Erste Brandherde sind selbst in der EU zu sehen in Griechenland, Spanien und Italien; selbst ein Staatsbankrott Großbritanniens ist nicht auszuschließen.
  3. Von dort wird das Feuer an diejenigen weitergereicht, die noch Geld auf dem Konto haben.

Die Schulden eines Staates sind Schulden seiner Bürger. Diese müssen die Zeche bezahlen. Und da greift man auf diejenigen zurück, die noch was haben und nicht auf Hartz IV Empfänger.

Wenn die Zeitungen rund um die Welt die Fakten zusammentragen und über „Staatsbankrott“, „Hyperinflation“ und „völligen Zusammenbruch der Weltwirtschaft“ schreiben, sind das keine abstrusen Szenarien mehr.

Und selbst wenn es nur um die "Geldentwertung zwischen fünf und zehn Prozent pro Jahr für die Zeit nach 2010" ginge, wäre das im Ergebnis dramatisch.

Letzte Aktualisierung ( Sunday, 26 April 2009 )
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Münzen

Goldanlage in Münzen

Leicht zu erwerben und zu verkaufen sind als klassischste Variante der Goldanlage Goldmünzen.

Der Kleinanleger kennt fast nur die südafrikanische Krügerrand-Goldmünze. Sie wiegt in der Standardausführung genau eine Unze, das entspricht 31,1 Gramm des gelben Edelmetalls.

Dubai - Dinar - Dirham

Dinar_Dirham_Kopie.jpg

Es gibt aber auch Alternativen zum Krügerrand.
Und diese finden wir in Dubai. Dubai hat sich einen Namen gemacht als "City of Gold". Das führende Handelszentrum in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat nicht nur viel mit Erdöl zu tun, sondern verfügt auch über Gold- und Silber-Raffinerien. Dubai ist einer der wichtigsten Umschlagplätze für Gold weltweit. Ein Pionier in dieser "Stadt des Goldes" ist das Unternehmen "Emirates Gold". Und dieses Unternehmen gehört weltweit zu den 65 Top-Unternehmen in der Gold- und Silberproduktion. Es werden dort 400 bis 600 Kilogramm Edelmetall pro Tag verarbeitet. Gearbeitet wird mit den modernsten technischen Methoden. Sie entsprechen den Qualitätsanforderungen der Verarbeitung von Feinmetall in der Schweiz.

emiratesgold.gifUnd genau dort werden

  • der Gold-Dinar

und

  • der Silber-Dirham
in höchster Reinheit geprägt (s. Münzabbildungen oben).

Der Dinar war die ursprüngliche Goldeinheit der verschiedenen arabischen Münzsysteme in Asien, Ägypten, Nordafrika und im maurischen Spanien. Die Prägung der ersten Münze geht auf das Kalifenreich zurück, das später vom osmanischen Reich abgelöst wurde. Kalif Abdalmik ließ im Jahr 695 die ersten Dirham-Münzen nach offiziellem Standard prägen. Nach altem Gesetz hatten 10 Dirhams per Gewicht 7 Dinaren zu entsprechen. Erst nach Ende des 1. Weltkrieges wurde den muslimischen Gebieten das Papiergeld aufgezwungen. Immer mehr muslimische Regionen wollen den Gold-Dinar wieder fest etablieren, der Glaube an das Papiergeld schwindet. Mit den Münzen kann man schließlich jederzeit seine Steuern bezahlen oder einkaufen gehen.

Die bei "Emirates Gold" geprägten Gold-Dinar und Silber-Dirham sind im Heimatland Vereinigte Arabische Emirate offizielles Zahlungsmittel. Die Prägung der Münzen, die wie der Krügerrand weltweit verkauft werden, stammt aus dem Jahr 1993. Sie zeigen jeweils die Kaaba in Mekka auf der einen Seite und die Schahada auf der anderen Seite.

Letzte Aktualisierung ( Saturday, 02 May 2009 )
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UMFRAGE
Welche Geldanlage ist in der aktuelle Krise zu bevorzugen?
 
WER IST ONLINE
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