Währungspolitischer Hintergrund unseres Payment Systems
Der Hintergrund ist absolut spannend:
Das von uns ins Blickfeld gerückte Internet Payment System wurde nicht für uns geschaffen. Wir haben nur die Chance begriffen, die darin liegt, es auch für uns zu nutzen.
Seit August 2010 sorgt die mutige Währungspolitik der Regierung des kleinen malayischen Bundeslandes Kelantan für einiges Aufsehen.
Inmitten der fortdauernden Finanzkrise und der Papiergeldschwemme besinnt sich das kleine Kelantan mit seinen knapp zwei Millionen Einwohnern auf eine alte Tradition. Die Regierung hat eine Reihe unterschiedlicher Münzen in Silber und Gold prägen lassen.
„Land des Dinar und Dirham“ heißt es nun auf großen Tafeln zur Begrüßung der Gäste am Flughafen des Staates Kelantan.
„Die Resonanz in Malaysia ist enorm. Die Reaktion ist unglaublich”, sagt Umar Ibrahim Vadillo gegenüber der asiatischen Presse. Er ist der Chef von „Kelantan Golden Trade“.
Seine Organisation setzte das erste Kontingent der neuen Währungsmünzen im Wert von umgerechnet ca. USD 635.000 in weniger als einem Monat ab. Zwischenzeitlich sind in der malaysischen Provinz Kelantan bis zu 30-mal mehr davon in Umlauf.
Alles wurde im August 2010 im malayischen Bundesstaat Kelantan als Alternative zu der malayischen Währung Ringgit eingeführt. Die Dinar und Dirham gelten nicht als gesetzliches Zahlungsmittel, werden aber von der Regierung Malaysias geduldet. Nach den Aussagen von Umar haben drei weitere Gebiete Malaysias Interesse an der Einführung der parallelen Edelmetallwährung signalisiert. Es handelt sich um Selangor, Kedah und Penang, alles Gebiete, die von der politischen Opposition kontrolliert werden.
Nach islamischem Recht besteht die Dinar-Münze aus 4,25 Gramm Feingold. Die Dirham-Silbermünzen müssen 2,975 Gramm Feinsilber enthalten. Dinar und Dirham haben demnach keinen festen Wert zu irgendeiner Papierwährung, weil Papierwährungen nicht preisstabil im Verhältnis zu Edelmetall sind. Gleichwohl läßt sich jeden Tag der Wert in irgendeiner Papierwährung zum Dinar oder Dirham leicht errechnen.
Die ursprüngliche Initiative für die Edelmetall Währung ging nach der Asienkrise 1997 vom einstigen Premierminister Malaysias, Mahathir Mohamad, aus. Er versprach sich durch den inneren Wert der Gold- und Silberwährung eine höhere Widerstandskraft des Geldes gegenüber Marktfluktuationen und Inflation. Im Rahmen der aktuellen Finanzkrise haben sich Befürworter der unabhängigen Bimetall Währung nun des Vermächtnisses Mohamads erinnert, dessen Initiative von seinem Nachfolger Abdullah Badawi nach 2003 zunächst auf Eis gelegt worden war.
Die Staatsbediensteten des malayischen Kelantan erhalten derzeit auf Wunsch bis zu 25 Prozent ihrer Bezüge in Goldmünzen (Dinar) und Silbermünzen (Dirham). Viele Unternehmer, darunter Autoverkäufer und Taxifahrer akzeptieren die Edelmetall Münzen.
Der wohl wichtigste Schauplatz für den Dinar ist aber, so der Finanzberater der Regierung, Umar Vadillo, schlicht der Marktplatz der Stadt. Ab sofort werden dort die Umrechnungskurse auf digitalen Tafeln öffentlich angezeigt. Die Begeisterung auf dem Markt der Hauptstadt ist riesig - beinahe 1.000 Einzelhandelsgeschäfte hatten schon gleich zu Beginn die Annahme des Dinars angekündigt. Es geht also in Kelantan nicht etwa nur um das Horten von Gold, sondern um die aktive Zirkulation von Gold und Silber Münzen als Währung.
Die aktuelle Dinar-Ökonomie wirkt dabei mit technischen Hilfsmitteln wie Debit-Karten, SMS-Funktionen oder e-Payment-Systemen nicht etwa rückwärts gewandt, sondern absolut zeitgemäß. Sie muss zeigen, dass sie in unsere heutige Welt passt.
Tatsächlich funktioniert das alles.
Nicht zuletzt zeigt das besagtes e-Payment-System, das Gold- und Silber Standard zeitgemässe Anwendungen nicht verhindert. Es funktioniert im Gegenteil sehr gut.
Und deshalb nutzen wir das nun auch und laden unsere Kunden ein, das zusammen mit uns zu tun.
Wie heisst es so schön:
„Gelegenheit macht Diebe.“
„Oh, wie schön ist Kelantan!“
KONTAKTFORMULAR NUTZEN |